Donnerstag, 21. November 2019

Noch mehr tun für Nachhaltigkeit in Hagen

Die CDU/FDP­Gruppe stellte einen Antrag für die Umstrukturie­rung der Fachausschüsse und die damit einhergehende Einfüh­rung eines „Klimaausschusses“. Die CDU/FDP­Gruppe stellte einen Antrag für die Umstrukturie­rung der Fachausschüsse und die damit einhergehende Einfüh­rung eines „Klimaausschusses“.

Quelle: Hagener Marktbote vom 21. November 2019:

CDU/FDP-Gruppe stellt Antrag für separaten Klimaausschuss

Die hochaktuellen Themen Klimawandel und Umweltschutz sind auch an der Gemeinde Hagen nicht vorbeigegangen. Durch zahlreiche Aktionen machten sich Rat und Verwaltung sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren immer wieder für Natur und Nachhaltigkeit stark.

Die CDU/FDP-Gruppe im Hagener Gemeinderat möchte nun noch einen Schritt weitergehen, und hat einen Antrag für einen separaten „Klimaausschuss“ gestellt: „Um der Bedeutung des Klima- und Umweltschutzes Ausdruck zu verleihen, beantragen wir die Umstrukturierung der Fachausschüsse. Der jetzige Planungs- und Umweltausschuss möge sich zukünftig nur noch mit Fragen der Bauleitplanung auseinandersetzen. Gleichzeitig soll ein neuer, achter Fachausschuss die Ratsgremien ergänzen. Sein Titel: Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz“, heißt es da im Antrag, über den am heutigen Donnerstag, dem 21. November, in der Gemeinderatsitzung beraten werden soll.

Ebenfalls in dem Antrag enthalten, war der Wunsch nach einer Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs, vor allem bezogen auf die Anbindung der Niedermark nach Osnabrück. Dass dies auch im Sinne der Hagener – bzw. vor allem der Niedermarker – wäre, zeigte sich bereits bei der Zusammenkunft der Dorfentwicklungsgruppe im September, als diesem Thema von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die meisten Punkte und somit die höchste Priorität gegeben wurden. Damit die Frage nach Nachhaltigkeit künftig in alle Entscheidungen des Rates miteinbezogen wird, lautete der letzte Antragspunkt zudem: „Um ein höchstmögliches Maß an Transparenz zu ermöglichen, fordern wir die Verwaltung auf, eine Nachhaltigkeitsprüfung bei allen Ratsentscheidungen und -beschlüssen [...] zu etablieren.“

In den vergangenen Jahren sind in Hagen bereits zahlreiche Maßnahmen für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie für die Energiepolitik umgesetzt worden. So wurde u.a. die Beleuchtung auf dem Rathausvorplatz mit LED ausgestattet, die Fenster an den Schulen wurden gegen energetische Varianten ausgetauscht, seit diesem Jahr gibt es das E-Car-Sharing Modell in der Ober- und Niedermark, auf dem Feuerwehrhaus Obermark wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert und zudem wurden zahlreiche Insektenhotels im Gemeindegebiet aufgestellt und Wildblumenwiesen angelegt, um nur einige Beispiele zu nennen.

„Sicherlich können wir mit den durchgeführten und geplanten Maßnahmen nicht den gesamten Planeten retten – aber für unseren Wirkungskreis hier in Hagen a.T.W. möchten wir unseren Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz leisten“, verdeutlichte auch Bastian Spreckelmeyer, Vorsitzender der CDU/FDP-Gruppe. „Damit unser Ort auch für die kommenden Generationen so lebenswert bleibt, wie er jetzt ist.“ a.b